FAQs über die Kontoinformation in 4 Sprachen

 
Die häufigsten Fragen zu Ihrer Kontoinformation

Ich habe von meiner Vorsorgekasse eine Kontoinformation zugesandt bekommen. Wozu dient die Kontoinformation?

Die Kontoinformation informiert Sie über:

  • den Kontostand am Anfang des Jahres,
  • die für das Kalenderjahr gemeldeten Beiträge,
  • die im Kalenderjahr angefallenen Kosten,
  • das im Kalenderjahr erwirtschaftete Veranlagungsergebnis und
  • diesbezügliche Details,
  • den Kontostand am Ende des Jahres sowie
  • die Arbeitgeber, die im Kalenderjahr Beiträge gemeldet haben.

Bitte beachten Sie, dass das ausgewiesene Kapital auf der zum Zeitpunkt der Erstellung der Kontonachricht vorliegenden Beitragsgrundlagenmeldung des Hauptverbandes der österreichischen Sozial-versicherungsträger basiert. Korrekturen der Beitragsgrundlagen können das ausgewiesene Kapital sowohl erhöhen als auch reduzieren bzw. in Ausnahmefällen zu Rückforderungen von ausbezahltem Kapital
führen.

Muss ich mir die Kontoinformation aufheben? Muss ich etwas damit tun?
Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie diese Informationen aufheben oder nicht. Im Bedarfsfall können Sie die Kontoinformation für vergangene Jahre entweder über das Onlineportal abrufen oder bei uns anfordern.
Ich habe im Vorjahr keine Kontoinformation erhalten, warum nicht?
Hat sich Ihr Kontostand gegenüber dem Vorjahr um nicht mehr als EUR 30 verändert – dies kann z. B. der Fall sein, wenn Sie Ihren Arbeitgeber gewechselt haben und dieser die Beiträge in eine andere Betriebliche Vorsorgekasse einzahlt – dann wird Ihnen nur alle 3 Jahre eine Kontoinformation zugesandt.

Nutzen Sie unser Onlineportal, Sie können dort den Kontostand jährlich ablesen.
Kann ich in Zukunft über das Internet meinen Kontostand erfahren?
Nutzen Sie unser Onlineportal, dort ist Ihr jährlicher Kontostand jederzeit abrufbar.

Sie können sich für den Zugang zum Serviceportal direkt online registrieren! Geben Sie dort die dafür erforderlichen Daten bekannt, und Sie erhalten die Freischaltung per Email.
Kann ich mir den angegebenen Betrag auszahlen lassen?

Die Zusendung der Kontoinformation hat reinen Informationscharakter und bedeutet nicht, dass Sie sich Ihr Guthaben unmittelbar auszahlen lassen können.

Eine Auszahlung ist erst dann möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Kein Anspruch auf Auszahlung besteht:

  • wenn Sie in einem aufrechten Arbeitsverhältnis stehen oder
  • wenn Sie bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses weniger als 36 Beitragsmonate seit der letzten Auszahlung haben oder
  • wenn Sie das Arbeitsverhältnis selbst kündigen.
Wann kann ich mir das Geld auszahlen lassen?

Sobald ein Anspruch auf Auszahlung vorliegt, erhalten Sie von uns gesondert ein Schreiben, in dem wir Sie auffordern, uns Ihren Wunsch bezüglich Verwendung Ihres Guthabens mitzuteilen.

In der Mitarbeitervorsorge besteht ein Anspruch auf Auszahlung des Guthabens, wenn:

Sie insgesamt zumindest 3 Jahre (= 36 Beitragsmonate) gearbeitet haben und eine der folgenden Arbeitsverhältnisbeendigungen auf Sie zutrifft:

  • bei Kündigung durch den Arbeitgeber
  • bei einvernehmlicher Auflösung
  • bei berechtigtem vorzeitigen Austritt oder Kündigung während einer Teilzeitbeschäftigung nach dem Mutterschutzgesetz
  • bei ungerechtfertigter oder unverschuldeter Entlassung
  • bei Pensionsantritt oder Zeitablauf eines befristeten Arbeitsverhältnisses.

Unabhängig davon können Sie über Ihr Guthaben verfügen, wenn insgesamt 5 Jahre keine Einzahlungen in eine Betriebliche Vorsorgekasse geleistet wurden. Bei Pensionierung besteht ein sofortiger Auszahlungsanspruch.

Wer hat das Geld eingezahlt?
Die Beiträge in die Betriebliche Vorsorgekasse werden in der Mitarbeitervorsorge von Ihrem Arbeitgeber ab dem zweiten Beschäftigungsmonat (der Probemonat ist beitragsfrei mit Ausnahme von Saisonarbeit und Arbeitswechsel innerhalb eines Konzerns binnen 12 Monaten, in diesen Fällen wird per Arbeitsantritt eingezahlt) geleistet.
Was passiert während der Kinderbetreuungszeiten oder Zeiten eines Präsenzdienstes?
Während der Kinderbetreuungszeiten, der Bildungs- und Hospizkarenz werden die Beiträge in der Höhe von 1,53 % des Kinderbetreuungsgeldes vom Familienlastenausgleichsfonds bezahlt.

Bei Präsenzdienern erfolgt die Beitragszahlung bei weiterhin aufrechtem Arbeitsverhältnis für maximal 1 Jahr durch den Arbeitgeber. Als Bemessungsgrundlage wird die Höhe des Kinderbetreuungsgeldes 
herangezogen.
Was passiert mit meiner Anwartschaft, und wie wird das Geld veranlagt, wenn ich keine Auszahlung wünsche?
Solange die Anwartschaft besteht, wird das Kapital veranlagt.

Die Veranlagung der Allianz Vorsorgekasse AG erfolgt defensiv, d. h. der Aktienanteil beträgt zwischen 0 % und 15 %.

Weitere aktuelle Details zur Veranlagung entnehmen Sie bitte unserem Onlineportal sowie der Rückseite der Kontoinformation.
Wie hoch sind meine Zinsen?
Die Verzinsung der Betrieblichen Vorsorgekassen ist variabel und hängt vom jeweils erzielten Veranlagungsergebnis ab.

Der durchschnittliche jährliche Veranlagungserfolg der Allianz Vorsorgekasse AG seit Veranlagungsbeginn im Jahr 2003 liegt bei netto 2,5 % p.a. (Zeitraum 1.1.2003 – 31.12.2015).

Annahmen über die Höhe zukünftiger Verzinsungen sind nicht möglich.
Kann das eingezahlte Kapital auch weniger werden?
Die Beiträge aus der Mitarbeitervorsorge unterliegen einer Kapitalgarantie, d. h. dass selbst bei eventuellen Veranlagungsverlusten ein Mindestanspruch auf die einbezahlten Beiträge besteht.
Was passiert im Fall meines Todes?
Im Todesfall sind der Ehegatte oder der eingetragene Partner und Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, anspruchsberechtigt. Diese können innerhalb von 3 Monaten nach dem Tod des Anwartschaftsberechtigten eine Auszahlung des Guthabens direkt bei der Betrieblichen Vorsorgekasse beantragen.

Gibt es keine anspruchsberechtigten Personen oder wird die 3-Monats-Frist versäumt, fällt das Guthaben in die Verlassenschaft.
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